Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ist sich einig, dass viele Ranzen zu schwer sind und daher die Unfallgefahr erhöht wird. Zu schwere Ranzen belasten die Neuschüler. Gerade junge Eltern wissen nicht wie schwer eine Tasche sein darf und welcher Ranzen der richtige sei. Experten sind sich aber einig, dass eine Fehl- oder Überbelastung zu Schäden an der Wirbelsäule führen kann. Des Weiteren kann es auch zu Haltungsschwäche führen. Ein allgemeiner Wert, den die Experten empfehlen: Kinder sollten nicht mehr als 10% ihres Körpergewichtes tragen. Schulranzen dagegen wiegen oft 5 Kilo und mehr. Bei einem Kind, das 25 Kilo schwer ist, wäre der Ranzen für die Wirbelsäule ungesund. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung versucht gegen dieses Problem entgegenzuwirken, indem sie jährlich mehrere Ratgeber veröffentlichen.
Hier sollen die Eltern und die Kinder besser über falsche Rückenbelastung aufgeklärt werden. Vor kurzem wurde die Broschüre „Übungen für einen gesunden Körper, Tipps zum richtigen Tragen und aufrechtem Sitzen“ veröffentlich. Die Gesundheitsministerin ist der Meinung, dass die Lösung, wie schwere Schulranzen vermieden werden können, direkt an den Schulen gefunden werden müssen. Es werden jährlich mehrere Projekte an den Schulen organisiert. Eine gute Möglichkeit die Wirbelsäulen zu schützen, kennt jeder: Schließfächer. Sie dienen dazu, dass Schüler nicht mit den schweren Taschen rumlaufen müssen, sondern wirklich nur die Sachen mit in den Unterricht nehmen, die sich gerade brauchen. Weiterhin wäre wichtig, dass die Eltern Ihre Kinder mit zum Kauf nehmen sollten und drauf achten, dass der Ranzen zum Rücken des Kindes passt und nicht umgekehrt. Eltern sollten sich aufjedenfall von einem Fachmann beraten lassen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit und bei diesem Top-Seller für Schulranzen.